Medienpädagogische Zusatzqualifikation 2016 – 6.Kreativer Umgang mit Computerspielen …Machinima, Let’s Plays, Computerspiele selber machen, Handyrallyes

11. Juli 2016
11.07.2016 - 13.07.2016
08:00 - 15:00

Veranstaltungsort
Medienwerkstatt Potsdam

Das Internet als Konvergenz- und Leitmedium mit seinen unzähligen medialen Nutzungsmöglichkeiten von Facebook über Youtube bis Cloudcomputing ist selbstverständlicher Bestandteil jugendlichen Lebensalltags. Im technischen Umgang mit PC, Smartphone und Spielekonsole verfügen junge Menschen bereits über gutes Anwendungswissen. Auch wenn es erhebliche Unterschiede im Mediennutzungsverhalten und bei der Reflexion von Medieninhalten gibt: Medienkompetenz wird niemandem in die Wiege gelegt. Der Grad dieser Querschnittskompetenz entscheidet letztlich über die Chancen auf Teilhabe in der digitalisierten Gesellschaft.

Diese Seminarreihe qualifiziert Fachkräfte für die medienpädagogische Arbeit. In praxisorientierten Workshops eignen sich die Teilnehmenden umfassendes methodisches Wissen zur Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen an. Medienkompetenz wird dabei begriffen als Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend verantwortungsvoll zu nutzen. Die Absolventen/-innen dieser Seminarreihe erwerben ein Zertifikat des SFBB. Optional kann im Rahmen der Wahlpflichtfächer ein zusätzliches Zertifikat zur/ zum Eltern-Medien-Berater/in der Aktion Kinder- und Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Brandenburg, erworben werden.


 

6. Kreativer Umgang mit Computerspielen …Machinima, Let’s Plays, Computerspiele selber machen, Handyrallyes

Computerspiele haben nicht nur bei männlichen Jugendlichen einen wesentlichen Anteil an der Mediennutzung. Mittlerweile sind sie auch anerkannter Teil der Medienkultur. Der Kurs setzt dort an, wo die Computerspiele als Produkt aufhören. Es werden Methoden vermittelt und praktisch erprobt, um junge Menschen zu animieren, mit einem wesentlichen Gegenstand ihrer Lebenskultur in einen kreativ-produktiven Prozess einzutreten. Dazu gehört das Selbstprogrammieren von Spielen z.B. mit der Software „Kodu“, wie auch die kreative Nutzung vorhandener Spiele und Onlinewelten, um diese als Kulisse und deren Charaktere als Schauspieler eigener Kurzfilme sogenannter „Machinimas“ zu nutzen. Auch „Mobile Gaming“ also das Nutzen von Smartphones für Spielaktionen eignet sich hervorragend für den Einsatz in der Bildungsarbeit. Im Kurs werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, um eigene Handyrallyes zu erstellen, die natürlich gleich ausprobiert werden.

 

Präsenz: 3 Tage / 24 UE | Online-Arbeit: 3 UE

Dozenten: Michael Lange, Christoph Weise

Da die Fortbildung bereits begonnen hat, sind für die Seminarreihe  Medienpädagogische Zusatzqualifikation 2016 keine Anmeldungen mehr möglich.